Über mich

Keezaa, wer ist das eigentlich?

Aufgewachsen in einem kleinen Dorf mit mehr Kühen als Einwohnern mitten in Schleswig-Holstein ist Tanja Möbius als Tochter eines Gitarristen einer Showband ziemlich früh mit handgemachter Musik in Berührung gekommen. Als sie dann mit vier Jahren nach einer Probe der Band von ihrem Vater im heimischen Esszimmer von der Sängerin ins Bett gebracht wurde, war ihr irgendwie klar, sowas will sie auch. Allerdings hat sie das Ziel erst über Umwege erreicht und auch erst spät angefangen eigene Songs zu schreiben.

Nach mehr als 12 Jahren als Sängerin in verschiedenen Bandkonstellationen, reifte Anfang 2017 immer mehr der Wunsch, als Solokünstlerin auf der Bühne zu stehen. Sie wollte mehr von sich preisgeben, die eigenen Gedanken und Gefühle mitteilen. Direkt, ungefiltert und ehrlich. Sie wünschte sich Unabhängigkeit, mit dem Ziel ihre Musik so spielen, wie sie sie wirklich fühlt. Ohne Kompromisse.

„Ich bin selbst noch etwas überrascht mich hier gefunden zu haben“ sagt Tanja Möbius über ihren musikalischen Seelenort. Ihr Weg begann als Sängerin in einer Rockband. Und das Rockige durchzog von da an ihre Laufbahn wie ein roter Faden. In unterschiedlichen Bands belebte sie die Texte ihrer Bandkollegen mit ihrer sprühenden Energie und brachte eigene Zeilen und Gedanken mit ein. „Es war immer schön und besonders an der Entstehung mitzuwirken und mit diesen vielen verschiedenen Songs auf der Bühne zu stehen, dennoch waren sie nicht immer ein Teil von mir.“
Die Pandemie hat sie als Chance wahrgenommen ihrem Bauchgefühl nachzugehen, an sich zu arbeiten und sich musikalisch zu emanzipieren.
In der Wahrnehmung, dass weibliche Vorbilder in der Musik noch immer unterrepräsentiert sind, möchte Tanja heute als selbstbewusste Frau mit einer starken Bühnenpräsenz nicht nur gehört werden, sondern andere bestärken ihren Weg zu gehen. Frei von Selbstbeschränkungen, Stereotypen-Dasein und Schubladendenken. Ihre Texte sind klar, emotional und anspruchsvoll. Stimmungen werden von Samples getragen und manchmal zuweilen herausgefordert und konterkariert. „Nicht alles ist immer seicht und zum Wohlfühlen und Abschalten – es geht mir darum, dass die Menschen mich und sich in meinen Songs in allen Facetten und Gefühlen wiederfinden.“